Gold hat weltweit abbaubare Reserven von ca. 50.000 Tonnen. Silber: rund 500.000 Tonnen. Osmium: nur ca. 44 Tonnen weltweit — das macht es 1.500× seltener als Gold. Diese extreme Knappheit ist kein Marketing, sondern geochemische Realität. Trotzdem kostet Osmium heute nur etwa das 17-Fache von Gold pro Gramm — die Seltenheitsprämie ist im Preis noch nicht vollständig eingepreist.
Krisenresistenz: Im COVID-Crash im März 2020 verlor Osmium nur rund 5 % seines Wertes — während internationale Aktienmärkte bis zu 30 % einbrachen. Bis Mai 2020 wurde ein neues Allzeithoch erreicht. Diese Stabilität unterscheidet Osmium fundamental von börsengehandelten Sachwerten.
Die Dichte von 22,59 g/cm³ macht Osmium zum dichtesten natürlichen Element — fast doppelt so dicht wie Blei, deutlich dichter als Gold (19,3 g/cm³). Die Reinheit von 99,9995 % (6N) übertrifft Anlagegold (typisch 99,99 %) bei weitem.